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Teil 3:
Thorsten:
Jetzt eine ganz gemeine Frage: Welche Breiten-Besetzung war
musikalisch die beste?
Kai Havaii:
Musikalisch? Das ist immer, wie Du das definierst. Also ich sag
mal von den individuellen instrumentalen Fähigkeiten, auch von
einer gewissen Reife her, ist diese Besetzung, so wie sie jetzt
ist, ganz bestimmt die beste! Aber: es gibt jetzt natürlich auch
Besetzungen, und das ist ganz klar, wenn man nur an die
Phantastischen 5 denkt, die in sich so gut funktionieren, dass
es auch nicht die Frage ist, ob irgendjemand Weltmeister ist an
seinem Instrument, sondern die Dinge so gut zusammenpassen, dass
die Band einfach gut funktioniert. Ich denke, diese Zeit war
natürlich auch eine ganz besondere. Die Band damals, die
schnurrte! Sie war sehr tight, gerade wenn man sich so ein Album
wie „Rückkehr der Phantasischen 5“ noch mal zu Gemüte führt, das
war wirklich richtig gut gespielt! Das fällt einem im Nachhinein
dann auch mal auf, von wegen: „Das war eine klasse Besetzung!“.
Natürlich war das eine klasse Besetzung. Leider ist das ja nun
auch so, dass man manche Dinge nicht so zurückrollen kann.
Thorsten:
Kurz vor der Wiedervereinigung hat ja auch die Breitenseite
gestartet, das war ja ziemlich zeitgleich. Danach kamen dann ja
auch die ganzen Fanseiten. Das ist ja ein schöner Wahnsinn, was
da abgeht und es macht auch viel Spaß. Ich schaue jeden Tag mal
quer! Verfolgst Du auch die Breitenseite, das Forum und die
Fanseiten?
Kai Havaii:
Ja, natürlich. Ja, ja, auf jedem Fall. Nicht, dass ich mich
jetzt so jeden Tag damit befasse, aber ich gucke natürlich auch
immer mal auf die Fanseiten. Gerade was da so der „EX-Hometowner“
veranstaltet, dass ist ja auch Wahnsinn. Aber nicht nur! Also
ich kenne sie natürlich alle: ob nun „DerNetteMann“ oder
„Zucker“, oder was weiß ich, wenn es da überall gibt. Ich
leuchte das immer mal so ab und gucke, was da passiert und
natürlich fasziniert mich, was die Leute zum Teil auch
ausgraben. „Die Cuxhavener-Breiten-Delegation“ oder was er sich
da zusammen schneidet aus Soundschnipseln und so. Ich finde das
toll, weil das ist echt kreativ und ich bin immer wieder
verblüfft, was die für Register da ja alle ziehen. Der Peter hat
jetzt einen Avatar, wo vorne auch Mündungsfeuer ist – WUNDERBAR!

Thorsten:
Ich habe jetzt meine ganze Sammlung auf diesen ganzen Fanseiten
als Scan verteilt. Wie sieht es bei Dir aus? Sammelst Du was von
Extrabreit, Zeitungsberichte oder so?
Kai Havaii:
Ich muß sagen, dass habe ich nie getan. Man hat gewisse Dinge
noch. Ich habe da so eine Kiste, da ist immer eine Menge Zeug
reingeflogen und wenn ich darin rumwühle, dann finde ich
natürlich auch was davon, z.B. eine alte Eintrittskarte oder so.
Aber ich war nie so der Sammlertyp, weil mein ganzes Denken
eigentlich immer sehr nach vorne gerichtet ist. Ich kann sehr
schnell abschließen mit Dingen – „ok das war das, jetzt kommt
das nächste!“. Da gibt es andere in der Band, die da mehr eine
Ader haben! Rolf z.B., der hat wirklich noch sehr viel!
Thorsten:
Ich habe vor einigen Jahren auch mal Fotos aufgekauft, und da
waren sehr viele Bilder drin so von ca. 1986. Da war eine
Fotosession dabei, wo Du mit Schweinen fotografiert wurdest. War
glaube ich Jim Rakete!
Kai Havaii:
Aaach – ja, das war aber nicht Jim Rakete. Das war ein anderer
Fotograf. Der hieß Gruchot! In Berlin ist das gemacht worden, in
irgend so einem Streichelzoo!
Thorsten:
Ich habe da so 4 Stück, da springst Du von einem Hügel runter
und der Rest sind Closeups mit Schweinchen…
Kai Havaii:
Ja, das war nicht Rakete, aber es ist in Berlin gewesen, das
stimmt. Ich erinnere mich an die Session, aber die Fotos, habe
ich seit dem nie wieder gesehen.
Thorsten:
Ich kann Dir gerne eine CD brennen, mit den ganzen Sachen.
Kai Havaii:
Gerne! Die Breiten-Seite wird ja jetzt wieder neu aufgebaut und
das dauert dann ja auch seine Zeit, weil natürlich da keiner
Full-Time daran sitzt. Ich schätze mal, Ende Mai haben wir
wieder alles drin und dann wollen wir natürlich auch den ganzen
Band-Bereich durch Fotos etc. neu aufrollen mit Old-School-Fotos,
neuen Fotos etc. und da passt so was natürlich gut rein.
Thorsten:
Dann war ja kürzlich mal so ein Buchprojekt über Extrabreit
erwähnt… Wird da ernsthaft dran gedacht?
Kai Havaii:
Natürlich ist da ernsthaft dran gedacht. Je nach dem, mit
welchem Aufwand man das betreibt, ist das ja durchaus
realistisch. Wir müssen natürlich wissen, wie wir es vertreiben
können. Das wird dann übers Internet passieren oder übers
Merchandising. Wir haben aber auch schon mal darüber nachgedacht
zusammen mit unserem neuen Label, das ganze als Paket, als
Hörbuch… Also eine CD dazu, das Buch und vielleicht – fällt mir
gerade ein, läge ja doch nahe, irgendwie noch eine CD, wo ich
oder Stefan Passagen daraus lesen! Das wäre dann so ein
richtiges Paket!
Thorsten:
Jetzt habe ich noch was eher Privates, brauchst aber nicht
darauf zu antworten. Du bist so 1996 massiv mit Deinen
Drogenproblemen in der Öffentlichkeit gelandet. War das bewusst
oder ist das irgendwie raus gekommen?
Kai Havaii:
Nein, nein, ist nicht so gewesen, als hätte man sich da
hingestellt „sagt mal, wisst Ihr eigentlich…?“. (lacht) Nein, so
war das nicht. Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern, wie das
Thema überhaupt aufgekommen ist das erste Mal. Es war so ein
Schneeballeffekt. Irgend so ein Journalist hatte das drauf und
dann hat man darüber geredet, dann kriegte das wieder jemand
anderes mit und dann saß man auf einmal in der NDR-Talk-Show und
Alida Gundlach fragte: „Wie war das denn überhaupt?“ Harald
Schmidt hat mich ja angesprochen auf das Thema. Das ging mir
dann zu einem Zeitpunkt ehrlich gesagt, auf die Nerven. Denn das
wirkte dann auf einmal so, als würde man das vor sich her
tragen, wie so ein Ruhmesblatt, so war das natürlich auch nicht.
Andererseits hat unsere damalige Managerin schon immer betont:
„Man muß promoten was da ist!“. (lacht) … und das war nun mal
so. Hat viele Leute interessiert „Du warst ja mal ziemlich hart
drauf, wie hast Du es denn geschafft Dich wieder zu fangen?“.
Mir wurde es aber dann zuviel.
Thorsten:
Das war ja dann auch parallel zur „Jeden Tag – jede Nacht“ Phase
also auch zu dem Juhnke-Stück! Das passte dann ja auch.
Kai Havaii:
Das passte natürlich. Das wurde dann von einigen auch gar nicht
gut aufgenommen. Weil allein schon die Kombination „EXTRABREIT“
und Harald Juhnke – nur die beiden Worte oder Namen – waren für
viele Leute schon „too much“.
Thorsten:
Wie geht man damit um, wenn man als junger Mensch innerhalb von
wenigen Jahren völlig gehyped wird und danach auf einen
dreingeschlagen wird. Das muß man doch als Mensch auch erst mal
verkraften.
Kai Havaii:
Ja, damals war das auch alles andere als leicht für uns.
Natürlich sahen wir die Tatsache. Wir wurden in der breiten
Öffentlichkeit als Teil eines Trends, als Teil einer Welle, wie
es dann ja auch hieß, wahrgenommen und wurden also auch mit
vielen anderen NDW-Acts so über einen Kamm geschoren. Wie
gesagt, diese NDW hat uns einerseits sehr schnell populär
gemacht, hat es aber andererseits auch in den Jahren danach
äußerst schwer gemacht, unser eigenes Profil darzustellen. Man
kann auch nicht wirklich sagen, dass wir das verkraftet haben.
Das wäre vielleicht auch ein bisschen viel verlangt in diesem
Alter. Wenn wir es mit etwas mehr Abstand, Nüchternheit, Kühle
und Kopf betrachtet hätten, wäre das vielleicht damals auch
nicht zu diesem Split gekommen. Das war einfach so, dass man
Erklärungen suchte: „Was haben wir eigentlich gemacht – was
haben wir angestellt?“ „Rückkehr…“ war ja noch eine sehr
erfolgreiche Platte. Aber sie war verglichen mit dem, was wir
von den ersten beiden verkauft hatten, da bewegten sich die
Verkäufe in einem anderen Bereich. Das haben wir erst Recht
nicht verstanden! Wir haben gesagt: „das ist doch eine gute
Platte, die hat auch populäres Potential! Warum verkauft die
jetzt weniger als die anderen?“ Das haben wir nicht richtig
kapiert und da brach Hektik aus, Nervosität und „was tun wir
jetzt?“. Wir waren ja auch in den Verträgen drin, Man erwartete
von uns, „jedes Jahr eine Platte“ – das war damals so. Auf die
Idee würde man heute gar nicht kommen. Stell Dir mal vor, Du
hast eine erfolgreiche Platte! Da wird eine Single nach der
anderen ausgekoppelt, das würde zwei Jahre lang vermarktet, dann
wäre wieder ein Jahr Ruhe und dann irgendwann, vielleicht alle
drei, vier Jahre, würde man ein Album machen. War damals anders!
Wir waren das auch so gewöhnt diesen Rhythmus – jeden Sommer
geht`s nach Hiltpoltstein und wir machen unsere Platte – das
stand in unseren Verträgen drin. Wir hatten damals das Gefühl,
wir müssen uns neu erfinden, ganz neu definieren. So kam es zu
diesem Split. So landeten wir in London, so kam „Europa“
zustande und so begann, sag ich mal, in den 80ern der „lange
Fünf-Uhr-Tee“ unserer Seele!
Thorsten:
Wenn ich mir überlege, was mit Nena in den letzten Jahren wieder
losgegangen ist, die hat eine ganz andere Lobby.
Kai Havaii:
Ja, da muß man aber natürlich sagen, Nena ist sehr kompatibel in
alle Richtungen, tut niemanden weh, das ist
Familienunterhaltung, ein Familienprodukt, vollkommen
unverbindlich. Was sie jetzt macht, ist ja auch, obwohl ich ihr
den Erfolg natürlich gerne gönne, „mein Gott, das ist Schlager,
sonst nichts“. Anyway! Ist sehr erfolgreich, gutes Management –
wenn so was bei dieser sehr erfolgreichen Telenovela jeden Tag
läuft, dann kann so was funktionieren. Eigentlich stellte sich
Ihr Erfolg ja auch erst wieder ein, als sie ihre alten Nummern
neu aufgenommen und produziert hat.
Thorsten:
Das muß ja auch erst mal jemand kaufen. Ihr habt mit der
„Superfett“ ja was ähnliches gemacht.
Kai Havaii:
Die „Superfett“ ist schon ganz gut gelaufen. Man muß das immer
relativ sehen. Die hat damals schon so 50 bis 60.000 Einheiten
verkauft, das ist nicht übel gewesen. Vor allem: sie läuft ja
immer noch. Diese Scheibe verkaufen wir ja sehr gut beim Merch.
Die wird dann ganz normal eingekauft zum Großhandelspreis und
das wird dann auch noch gezählt. Das ist zwar jetzt nicht mehr
interessant für die Charts aber die Verkaufszahlen dieser CD
entwickeln sich kontinuierlich. Ich schätze, dass wir im Jahr
davon alleine live zwischen 500 und 1.000 Stück verkaufen.
Thorsten:
Ich sehe die da ja auch immer liegen, kann aber nicht
einschätzen, wie viel davon weg geht. Die „Unerhört“ gibt es ja
immer noch und die hatte nur eine 500er Auflage und ich habe
alleine 4 Stück davon...
Kai Havaii:
Es gab ein paar mehr, Thorsten, aber erzähl es niemanden. Nein,
nicht wirklich mehr. Es gibt aber auch nicht wirklich mehr viel
davon. Genau weiß ich das jetzt nicht, ich wollte mich da jetzt
mal mit Dröse unterhalten, dass es noch ein paar gibt. Ich
schätze mal, in Wirklichkeit hat es so 600 gegeben, aber davon
gehen ja auch einige auch mal so weg, werden verschenkt… Naja,
was soll man dazu sagen. Man sieht daran, da es natürlich eine
sehr spezielle Fanedition ist, das es da nun so viele auch nicht
gibt, die sagen, „ich will jetzt wirklich alles und jeden Furz
hören, den die je gelassen haben“. Aber die läuft live natürlich
auch noch ganz gut.
Thorsten:
Wie sieht es jetzt auch mit Extrabreits Zukunft. Hängt das jetzt
von der Platte ab?
Kai Havaii:
Es hängt natürlich auch was von der Platte ab. Grundsätzlich ist
das ja so: es gibt den schönen Spruch „Wenn Du Gott zum Lachen
bringen willst, erzähle ihm Deine Plänen!“ Wir denken jetzt erst
mal bis zum Ende des Jahres. Wir freuen uns auf die ganzen
Live-Sachen. Es kommt immer mehr dazu, es werden natürlich immer
mehr Open-Airs werden. Wir werden bis in den Herbst hinein, bis
in den Dezember rein eben viel spielen. Gut, das ist das eine,
da weiß man, was man vor hat. Am Ende Jahres werden wir mal eine
Bilanz ziehen und werden dann sehen, wie es sich entwickelt,
auch mit dem Album. Aber ich sage mal, auch wenn jetzt nicht
direkt ansteht, dass man sagt „wir denken schon an ein neues
Album“, wird es aber bestimmt so sein, dass wir egal was
passiert, nicht den Laden dicht machen, ganz sicher nicht,
sondern wir werden dann auch sicherlich alle an Board bleiben.
Das weiß man ja nicht, ob man immer noch so cool unterwegs ist
und alles funktioniert. Wir werden auch sicherlich immer wieder
live spielen, dann aber eher punktuell.
Thorsten:
Wenn ich mir so überlege, wie und wo Ihr spielt, dann frage ich
mich, ob da überhaupt was übrig bleibt. Ihr habt die Reisen, die
Crew, Du kommst aus Hamburg usw. Ich denke da an die 200 Leute
in Osnabrück.
Kai Havaii:
Ja, sicher, das sind die Sachen, die es nicht so bringen. Wobei
das war dann auch schon sicherlich eine Ausnahme. Der Rüdiger
Scholz, der das gemacht hat, hat sich 1000mal bei uns
entschuldigt, weil er hat natürlich auch nichts dafür gemacht,
weil er dachte, das wäre auch ein bisschen ein Selbstläufer.
Aber wir waren natürlich auch so oft in Osnabrück in der letzten
Zeit, dass so was mal passieren kann. Nein, es gibt in der Tat
Konzert wo nicht viel übrig bleibt und dazu gehören dann
natürlich die kleinen Clubs und je nach dem, wie viele dann auch
kommen, aber es gibt dann natürlich auch Sachen, die sind dann
recht lukrativ. Manche Open Airs und natürlich diese Formel Eins
Geschichte am Nürburgring. Das gleicht sich dadurch natürlich
noch ein bisschen aus. Aber es ist natürlich definitiv nicht so,
dass wir da Geld mitbringen. Das könnten wir uns überhaupt nicht
leisten. Aber ist natürlich so, dass bei manchen Konzerten nicht
so viel übrig bleibt, bei anderen dafür aber etwas mehr. Aber
wir können uns dadurch nicht, und das ist allen klar, goldene
Wasserhähne kaufen. Man muß sich natürlich auch darum kümmern,
dass man andere Einkünfte hat.
Thorsten:
Now for something completly different: Dein Familienstand?
Kai Havaii:
Männlich, ledig und weiß! (lacht) Ja, ich war ja mal
verheiratet. Aber das ist auch schon eine Weile her…
Thorsten: Mit Frau Kong…
Kai Havaii:
Mit Frau Kong, genau… Aber ich wohne jetzt seit fünf Jahren mit
meiner Lebensgefährtin Maren in Hamburg zusammen und habe das
Gefühl, dass ich das gefunden habe, was ich immer gesucht habe.
Thorsten:
Warum Hamburg?
Kai Havaii:
Ja, Hamburg hat sich so ergeben allein schon durch die
MME-Geschichte. Ich war vorher in Berlin und MME war ja damals
noch in Hamburg und einfach um da näher am Ball zu sein, bin ich
dann nach Hamburg gegangen. Ich habe das nicht bereut. Ich fühle
mich in Hamburg sehr wohl. Berlin war natürlich sehr interessant
und in mancher Beziehung auch aufregend. Die Stadt ist aber auch
irgendwie anstrengend und krass. Hamburg ist wesentlich ruhiger
und man ist nicht Provinz, man kann da auch alles haben, man
kann auch die tollsten Konzerte besuchen, was immer man will,
hat`s aber irgendwie immer ein bisschen schöner da und das finde
ich in meinem Alter ganz ok. Mein Leben ist oft so krass
verlaufen in mancher Beziehung, ich hätt`s auch jetzt gerne etwas
schöner.
Thorsten:
Hast Du ein Lieblingslied oder eine Lieblingsplatte von
Extrabreit?
Kai Havaii:
Meiner Mentalität kommt vielleicht „Welch ein Land- was für
Männer“ am nächsten. Ich mag ganz gern das Strenge, mag auch
gerne das Düstere. Die Platte finde ich auch irgendwie in ihrer
Geschlossenheit, in ihrer konzeptionellen Geschlossenheit, sehr
gut. Aber ich bin natürlich der ersten nicht böse und auch
„Rückkehr…“ hat große Qualitäten. Bei späteren Platten finde ich
es in der Tat so, dass ich sagen muß „ja, sind ein paar gute
Sachen drauf aber auch Sachen drauf, die mir überhaupt nicht
mehr gefallen“. Da wird es schon manchmal ein bisschen
schwieriger, so zu sagen „das ist jetzt wirklich ein
geschlossenes Album“. Das dazu. Man sollte es nicht zu ernst
nehmen, wenn ich jetzt sage „mein Lieblingsalbum“. Aber von der
künstlerischen Geschlossenheit, dem Ausdruck auch in dem
Bewusstsein, wie wir es damals gemacht haben, möchte ich
persönlich „Welch ein Land…“ hervorheben. |