Extrabreit - Kurier

Gut zwei Jahre nach dem ersten Interview mit Stefan war es endlich soweit. Am 23.04.05 führte Thorsten das letzte fehlende Interview dieser Rubrik mit niemand anderem als Kai Havaii himself. Bei strahlendem Sonnenschein stand Kai Rede und Antwort.
Kai und Thorsten besten Dank für diese interessanten Zeilen !

 

*** Interview mit Kai - Teil 3 ***

Teil 3:

Thorsten: Jetzt eine ganz gemeine Frage: Welche Breiten-Besetzung war musikalisch die beste?

Kai Havaii: Musikalisch? Das ist immer, wie Du das definierst. Also ich sag mal von den individuellen instrumentalen Fähigkeiten, auch von einer gewissen Reife her, ist diese Besetzung, so wie sie jetzt ist, ganz bestimmt die beste! Aber: es gibt jetzt natürlich auch Besetzungen, und das ist ganz klar, wenn man nur an die Phantastischen 5 denkt, die in sich so gut funktionieren, dass es auch nicht die Frage ist, ob irgendjemand Weltmeister ist an seinem Instrument, sondern die Dinge so gut zusammenpassen, dass die Band einfach gut funktioniert. Ich denke, diese Zeit war natürlich auch eine ganz besondere. Die Band damals, die schnurrte! Sie war sehr tight, gerade wenn man sich so ein Album wie „Rückkehr der Phantasischen 5“ noch mal zu Gemüte führt, das war wirklich richtig gut gespielt! Das fällt einem im Nachhinein dann auch mal auf, von wegen: „Das war eine klasse Besetzung!“. Natürlich war das eine klasse Besetzung. Leider ist das ja nun auch so, dass man manche Dinge nicht so zurückrollen kann.

Thorsten: Kurz vor der Wiedervereinigung hat ja auch die Breitenseite gestartet, das war ja ziemlich zeitgleich. Danach kamen dann ja auch die ganzen Fanseiten. Das ist ja ein schöner Wahnsinn, was da abgeht und es macht auch viel Spaß. Ich schaue jeden Tag mal quer! Verfolgst Du auch die Breitenseite, das Forum und die Fanseiten?

Kai Havaii: Ja, natürlich. Ja, ja, auf jedem Fall. Nicht, dass ich mich jetzt so jeden Tag damit befasse, aber ich gucke natürlich auch immer mal auf die Fanseiten. Gerade was da so der „EX-Hometowner“ veranstaltet, dass ist ja auch Wahnsinn. Aber nicht nur! Also ich kenne sie natürlich alle: ob nun „DerNetteMann“ oder „Zucker“, oder was weiß ich, wenn es da überall gibt. Ich leuchte das immer mal so ab und gucke, was da passiert und natürlich fasziniert mich, was die Leute zum Teil auch ausgraben. „Die Cuxhavener-Breiten-Delegation“ oder was er sich da zusammen schneidet aus Soundschnipseln und so. Ich finde das toll, weil das ist echt kreativ und ich bin immer wieder verblüfft, was die für Register da ja alle ziehen. Der Peter hat jetzt einen Avatar, wo vorne auch Mündungsfeuer ist – WUNDERBAR!

Thorsten: Ich habe jetzt meine ganze Sammlung auf diesen ganzen Fanseiten als Scan verteilt. Wie sieht es bei Dir aus? Sammelst Du was von Extrabreit, Zeitungsberichte oder so?

Kai Havaii: Ich muß sagen, dass habe ich nie getan. Man hat gewisse Dinge noch. Ich habe da so eine Kiste, da ist immer eine Menge Zeug reingeflogen und wenn ich darin rumwühle, dann finde ich natürlich auch was davon, z.B. eine alte Eintrittskarte oder so. Aber ich war nie so der Sammlertyp, weil mein ganzes Denken eigentlich immer sehr nach vorne gerichtet ist. Ich kann sehr schnell abschließen mit Dingen – „ok das war das, jetzt kommt das nächste!“. Da gibt es andere in der Band, die da mehr eine Ader haben! Rolf z.B., der hat wirklich noch sehr viel!

Thorsten: Ich habe vor einigen Jahren auch mal Fotos aufgekauft, und da waren sehr viele Bilder drin so von ca. 1986. Da war eine Fotosession dabei, wo Du mit Schweinen fotografiert wurdest. War glaube ich Jim Rakete!

Kai Havaii: Aaach – ja, das war aber nicht Jim Rakete. Das war ein anderer Fotograf. Der hieß Gruchot! In Berlin ist das gemacht worden, in irgend so einem Streichelzoo!

Thorsten: Ich habe da so 4 Stück, da springst Du von einem Hügel runter und der Rest sind Closeups mit Schweinchen…

Kai Havaii: Ja, das war nicht Rakete, aber es ist in Berlin gewesen, das stimmt. Ich erinnere mich an die Session, aber die Fotos, habe ich seit dem nie wieder gesehen.

Thorsten: Ich kann Dir gerne eine CD brennen, mit den ganzen Sachen.

Kai Havaii: Gerne! Die Breiten-Seite wird ja jetzt wieder neu aufgebaut und das dauert dann ja auch seine Zeit, weil natürlich da keiner Full-Time daran sitzt. Ich schätze mal, Ende Mai haben wir wieder alles drin und dann wollen wir natürlich auch den ganzen Band-Bereich durch Fotos etc. neu aufrollen mit Old-School-Fotos, neuen Fotos etc. und da passt so was natürlich gut rein.
 

 

Thorsten: Dann war ja kürzlich mal so ein Buchprojekt über Extrabreit erwähnt… Wird da ernsthaft dran gedacht?

Kai Havaii: Natürlich ist da ernsthaft dran gedacht. Je nach dem, mit welchem Aufwand man das betreibt, ist das ja durchaus realistisch. Wir müssen natürlich wissen, wie wir es vertreiben können. Das wird dann übers Internet passieren oder übers Merchandising. Wir haben aber auch schon mal darüber nachgedacht zusammen mit unserem neuen Label, das ganze als Paket, als Hörbuch… Also eine CD dazu, das Buch und vielleicht – fällt mir gerade ein, läge ja doch nahe, irgendwie noch eine CD, wo ich oder Stefan Passagen daraus lesen! Das wäre dann so ein richtiges Paket!

Thorsten: Jetzt habe ich noch was eher Privates, brauchst aber nicht darauf zu antworten. Du bist so 1996 massiv mit Deinen Drogenproblemen in der Öffentlichkeit gelandet. War das bewusst oder ist das irgendwie raus gekommen?

Kai Havaii: Nein, nein, ist nicht so gewesen, als hätte man sich da hingestellt „sagt mal, wisst Ihr eigentlich…?“. (lacht) Nein, so war das nicht. Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern, wie das Thema überhaupt aufgekommen ist  das erste Mal. Es war so ein Schneeballeffekt. Irgend so ein Journalist hatte das drauf und dann hat man darüber geredet, dann kriegte das wieder jemand anderes mit und dann saß man auf einmal in der NDR-Talk-Show und Alida Gundlach fragte: „Wie war das denn überhaupt?“ Harald Schmidt hat mich ja angesprochen auf das Thema. Das ging mir dann zu einem Zeitpunkt ehrlich gesagt, auf die Nerven. Denn das wirkte dann auf einmal so, als würde man das vor sich her tragen, wie so ein Ruhmesblatt, so war das natürlich auch nicht. Andererseits hat unsere damalige Managerin schon immer betont: „Man muß promoten was da ist!“. (lacht) … und das war nun mal so. Hat viele Leute interessiert „Du warst ja mal ziemlich hart drauf, wie hast Du es denn geschafft Dich wieder zu fangen?“. Mir wurde es aber dann zuviel.

Thorsten: Das war ja dann auch parallel zur „Jeden Tag – jede Nacht“ Phase also auch zu dem Juhnke-Stück! Das passte dann ja auch.

Kai Havaii: Das passte natürlich. Das wurde dann von einigen auch gar nicht gut aufgenommen. Weil allein schon die Kombination „EXTRABREIT“ und Harald Juhnke – nur die beiden Worte oder Namen – waren für viele Leute schon „too much“.

Thorsten: Wie geht man damit um, wenn man als junger Mensch innerhalb von wenigen Jahren völlig gehyped wird und danach auf einen dreingeschlagen wird. Das muß man doch als Mensch auch erst mal verkraften.

Kai Havaii: Ja, damals war das auch alles andere als leicht für uns. Natürlich sahen wir die Tatsache. Wir wurden in der breiten Öffentlichkeit als Teil eines Trends, als Teil einer Welle, wie es dann ja auch hieß, wahrgenommen und wurden also auch mit vielen anderen NDW-Acts so über einen Kamm geschoren. Wie gesagt, diese NDW hat uns einerseits sehr schnell populär gemacht, hat es aber andererseits auch in den Jahren danach äußerst schwer gemacht, unser eigenes Profil darzustellen. Man kann auch nicht wirklich sagen, dass wir das verkraftet haben. Das wäre vielleicht auch ein bisschen viel verlangt in diesem Alter. Wenn wir es mit etwas mehr Abstand, Nüchternheit, Kühle und Kopf betrachtet hätten, wäre das vielleicht damals auch nicht zu diesem Split gekommen. Das war einfach so, dass man Erklärungen suchte: „Was haben wir eigentlich gemacht – was haben wir angestellt?“ „Rückkehr…“ war ja noch eine sehr erfolgreiche Platte. Aber sie war verglichen mit dem, was wir von den ersten beiden verkauft hatten, da bewegten sich die Verkäufe in einem anderen Bereich. Das haben wir erst Recht nicht verstanden! Wir haben gesagt: „das ist doch eine gute Platte, die hat auch populäres Potential! Warum verkauft die jetzt weniger als die anderen?“  Das haben wir nicht richtig kapiert und da brach Hektik aus, Nervosität und „was tun wir jetzt?“. Wir waren ja auch in den Verträgen drin, Man erwartete von uns, „jedes Jahr eine Platte“ – das war damals so. Auf die Idee würde man heute gar nicht kommen. Stell Dir mal vor, Du hast eine erfolgreiche Platte! Da wird eine Single nach der anderen ausgekoppelt, das würde zwei Jahre lang vermarktet, dann wäre wieder ein Jahr Ruhe und dann irgendwann, vielleicht alle drei, vier Jahre, würde man ein Album machen. War damals anders! Wir waren das auch so gewöhnt diesen Rhythmus – jeden Sommer geht`s nach Hiltpoltstein und wir machen unsere Platte – das stand in unseren Verträgen drin. Wir hatten damals das Gefühl, wir müssen uns neu erfinden, ganz neu definieren. So kam es zu diesem Split. So landeten wir in London, so kam „Europa“ zustande und so begann, sag ich mal, in den 80ern der „lange Fünf-Uhr-Tee“ unserer Seele!

Thorsten: Wenn ich mir überlege, was mit Nena in den letzten Jahren wieder losgegangen ist, die hat eine ganz andere Lobby.

Kai Havaii: Ja, da muß man aber natürlich sagen, Nena ist sehr kompatibel in alle Richtungen, tut niemanden weh, das ist Familienunterhaltung, ein Familienprodukt, vollkommen unverbindlich. Was sie jetzt macht, ist ja auch, obwohl ich ihr den Erfolg natürlich gerne gönne, „mein Gott, das ist Schlager, sonst nichts“. Anyway! Ist sehr erfolgreich, gutes Management – wenn so was bei dieser sehr erfolgreichen Telenovela jeden Tag läuft, dann kann so was funktionieren. Eigentlich stellte sich Ihr Erfolg ja auch erst wieder ein, als sie ihre alten Nummern neu aufgenommen und produziert hat.

Thorsten: Das muß ja auch erst mal jemand kaufen. Ihr habt mit der „Superfett“ ja was ähnliches gemacht.

Kai Havaii: Die „Superfett“ ist schon ganz gut gelaufen. Man muß das immer relativ sehen. Die hat damals schon so 50 bis 60.000 Einheiten verkauft, das ist nicht übel gewesen. Vor allem: sie läuft ja immer noch. Diese Scheibe verkaufen wir ja sehr gut beim Merch. Die wird dann ganz normal eingekauft zum Großhandelspreis und das wird dann auch noch gezählt. Das ist zwar jetzt nicht mehr interessant für die Charts aber die Verkaufszahlen dieser CD entwickeln sich kontinuierlich. Ich schätze, dass wir im Jahr davon alleine live zwischen 500 und 1.000 Stück verkaufen.

Thorsten: Ich sehe die da ja auch immer liegen, kann aber nicht einschätzen, wie viel davon weg geht. Die „Unerhört“ gibt es ja immer noch und die hatte nur eine 500er Auflage und ich habe alleine 4 Stück davon...

Kai Havaii: Es gab ein paar mehr, Thorsten, aber erzähl es niemanden. Nein, nicht wirklich mehr. Es gibt aber auch nicht wirklich mehr viel davon. Genau weiß ich das jetzt nicht, ich wollte mich da jetzt mal mit Dröse unterhalten, dass es noch ein paar gibt. Ich schätze mal, in Wirklichkeit hat es so 600 gegeben, aber davon gehen ja auch einige auch mal so weg, werden verschenkt… Naja, was soll man dazu sagen. Man sieht daran, da es natürlich eine sehr spezielle Fanedition ist, das es da nun so viele auch nicht gibt, die sagen, „ich will jetzt wirklich alles und jeden Furz hören, den die je gelassen haben“. Aber die läuft live natürlich auch noch ganz gut.

Thorsten: Wie sieht es jetzt auch mit Extrabreits Zukunft. Hängt das jetzt von der Platte ab?

Kai Havaii: Es hängt natürlich auch was von der Platte ab. Grundsätzlich ist das ja so: es gibt den schönen Spruch „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm Deine Plänen!“ Wir denken jetzt erst mal bis zum Ende des Jahres. Wir freuen uns auf die ganzen Live-Sachen. Es kommt immer mehr dazu, es werden natürlich immer mehr Open-Airs werden. Wir werden bis in den Herbst hinein, bis in den Dezember rein eben viel spielen. Gut, das ist das eine, da weiß man, was man vor hat. Am Ende Jahres werden wir mal eine Bilanz ziehen und werden dann sehen, wie es sich entwickelt, auch mit dem Album. Aber ich sage mal, auch wenn jetzt nicht direkt ansteht, dass man sagt „wir denken schon an ein neues Album“, wird es aber bestimmt so sein, dass wir egal was passiert, nicht den Laden dicht machen, ganz sicher nicht, sondern wir werden dann auch sicherlich alle an Board bleiben. Das weiß man ja nicht, ob man immer noch so cool unterwegs ist und alles funktioniert. Wir werden auch sicherlich immer wieder live spielen, dann aber eher punktuell.

Thorsten: Wenn ich mir so überlege, wie und wo Ihr spielt, dann frage ich mich, ob da überhaupt was übrig bleibt. Ihr habt die Reisen, die Crew, Du kommst aus Hamburg usw. Ich denke da an die 200 Leute in Osnabrück.

Kai Havaii: Ja, sicher, das sind die Sachen, die es nicht so bringen. Wobei das war dann auch schon sicherlich eine Ausnahme. Der Rüdiger Scholz, der das gemacht hat, hat sich 1000mal bei uns entschuldigt, weil er hat natürlich auch nichts dafür gemacht, weil er dachte, das wäre auch ein bisschen ein Selbstläufer. Aber wir waren natürlich auch so oft in Osnabrück in der letzten Zeit, dass so was mal passieren kann. Nein, es gibt in der Tat Konzert wo nicht viel übrig bleibt und dazu gehören dann natürlich die kleinen Clubs und je nach dem, wie viele dann auch kommen, aber es gibt dann natürlich auch Sachen, die sind dann recht lukrativ. Manche Open Airs und natürlich diese Formel Eins Geschichte am Nürburgring. Das gleicht sich dadurch natürlich noch ein bisschen aus. Aber es ist natürlich definitiv nicht so, dass wir da Geld mitbringen. Das könnten wir uns überhaupt nicht leisten. Aber ist natürlich so, dass bei manchen Konzerten nicht so viel übrig bleibt, bei anderen dafür aber etwas mehr. Aber wir können uns dadurch nicht, und das ist allen klar, goldene Wasserhähne kaufen. Man muß sich natürlich auch darum kümmern, dass man andere Einkünfte hat.

Thorsten: Now for something completly different: Dein Familienstand?

Kai Havaii: Männlich, ledig und weiß! (lacht) Ja, ich war ja mal verheiratet. Aber das ist auch schon eine Weile her…

Thorsten: Mit Frau Kong…

Kai Havaii: Mit Frau Kong, genau… Aber ich wohne jetzt seit fünf Jahren mit meiner Lebensgefährtin Maren in Hamburg zusammen und habe das Gefühl, dass ich das gefunden habe, was ich immer gesucht habe.

Thorsten: Warum Hamburg?

Kai Havaii: Ja, Hamburg hat sich so ergeben allein schon durch die MME-Geschichte. Ich war vorher in Berlin und MME war ja damals noch in Hamburg und einfach um da näher am Ball zu sein, bin ich dann nach Hamburg gegangen. Ich habe das nicht bereut. Ich fühle mich in Hamburg sehr wohl. Berlin war natürlich sehr interessant und in mancher Beziehung auch aufregend. Die Stadt ist aber auch irgendwie anstrengend und krass. Hamburg ist wesentlich ruhiger und man ist nicht Provinz, man kann da auch alles haben, man kann auch die tollsten Konzerte besuchen, was immer man will, hat`s aber irgendwie immer ein bisschen schöner da und das finde ich in meinem Alter ganz ok. Mein Leben ist oft so krass verlaufen in mancher Beziehung, ich hätt`s auch jetzt gerne etwas schöner.

Thorsten: Hast Du ein Lieblingslied oder eine Lieblingsplatte von Extrabreit?

Kai Havaii: Meiner Mentalität kommt vielleicht „Welch ein Land- was für Männer“ am nächsten. Ich mag ganz gern das Strenge, mag auch gerne das Düstere. Die Platte finde ich auch irgendwie in ihrer Geschlossenheit, in ihrer konzeptionellen Geschlossenheit, sehr gut. Aber ich bin natürlich der ersten nicht böse und auch „Rückkehr…“ hat große Qualitäten. Bei späteren Platten finde ich es in der Tat so, dass ich sagen muß „ja, sind ein paar gute Sachen drauf aber auch Sachen drauf, die mir überhaupt nicht mehr gefallen“. Da wird es schon manchmal ein bisschen schwieriger, so zu sagen „das ist jetzt wirklich ein geschlossenes Album“. Das dazu. Man sollte es nicht zu ernst nehmen, wenn ich jetzt sage „mein Lieblingsalbum“. Aber von der künstlerischen Geschlossenheit, dem Ausdruck auch in dem  Bewusstsein, wie wir es damals gemacht haben, möchte ich persönlich „Welch ein Land…“ hervorheben.

Ende Teil 3

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